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10.02.2014 - Investmentmarkt 2014

AUSBLICK – INVESTMENTMARKT 2014

Die Zeichen für das Jahr 2014 stehen auf grün. Positive Signale kommen vom anhaltenden Aufwärtstrend am österreichischen Immobilien-Investmentmarkt. Dies wurde auch in einer Studie, dem „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt“ von  Ernst & Young, von der Mehrheit der Befragten (94 %) bestätigt.

Schon im letzten Jahr war der heimische Gewerbeimmobilienmarkt von inländischen Investoren dominiert wie Privatanlegern, Stiftungen, offenen Immobilienfonds und Projektentwicklern. Bedingt wurde diese Nachfrage ua durch die Inflationsangst und der Euro-Schuldenkrise.

Immobilien im Wert von rund 1,7 € Mrd. wechselten so die Eigentümer. Nach Nutzungsarten wurden am stärksten Büroimmobilien transaktioniert, gefolgt von Einzelhandel/Fachmarktzentren und Wohnimmobilien.

Spitzenrenditen, die am Wiener Markt für langfristige vermietete Büroneubauten erzielt wurden lagen bei ca. 4,75 % Rendite.  Im Durchschnitt wurden 5,5 % erzielt.

Im Bereich der Neubauwohnhäuser liegt die Spitzenrendite, abhängig von der Lage, mittlerweile unter einer Rendite von 4 %. 

Klassische Zinshäusern werden weit unter 3 % gehandelt. Objekte, die nicht diese Anforderungen erfüllten auch bis rd. 4,5 % Rendite.

Fachmarktzentren in Toplagen und bonitätsstarken Mietern konnten eine Rendite von ca. 6,1 % im Spitzensegment erzielen. Nicht neuwertige Objekte wurden ab ca. 6,8 % Rendite verkauft.

Bauträgerliegenschaften werden weiterhin stark nachgefragt, Preise stark in Abhängigkeit von Innen- und Außenstadtlage und öffentlicher Anbindung. Ankaufspreise bleiben stabil bis leicht steigend.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Zinsen zeichnet sich ab, dass die Zentralbanken 2014 ihren zuletzt ange­deuteten Kurs fortsetzen werden. In der Eurozone trug die EZB der noch immer schwachen wirtschaftlichen Entwick­lung bei sinkender Inflation Rechnung und senkte die Zinsen, was sicherlich für viele Beobachter eine Überraschung war. Es wird aber nicht ewig so niedrige Zinsen geben, und mit der sich verbessernden Kon­junktur kann man auch davon ausgehen, dass diese Politik spätestens 2015 beendet wird. Klarerweise bleibt das Zins­erhöhungspotenzial angesichts der hohen Schulden und des schwachen Wachstums bescheiden. Nichtsdesto­trotz wird auch in den nächsten Jahren eine höhere Realver­zinsung nur bei gleichzeitig höherem Risiko erreichbar sein.