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23.08.2013 - Investmentmarkt 2013

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden rund 430 Millionen Euro in österreichische Gewerbeimmobilien investiert, was einen Rückgang von ca. 20% des Investitionsvolumens im selben Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet. Jedoch gehen wir davon aus, dass im zweiten Halbjahr üblicherweise wieder mehr Transaktionen getätigt werden und das Gesamtinvestmentvolumen des Vorjahres neuerlich erreicht wird, da Direktinvestitionen in Immobilien weiterhin zu einer der sichersten Anlageformen zählen.  Dies  hängt sicherlich auch noch von geplanten größeren Investitionen ab, und welche Objekte die professionellen Immobilienentwickler noch auf den Markt bringen werden.

Bei Betrachtung der Einzelinvestments stellt sich heraus, dass Einzelhandelsinvestments wie Fachmärkte und Fachmarktzentren in Bezirksgemeinden und Landesstädten eine immer mehr begehrte Anlageform darstellen (Renditen zw. 6,5% und 8 %), während Investments in Büroobjekte in schlechteren Lagen im ersten Halbjahr 2013 einen Rückgang verzeichnen mussten.

Bei klassischen Zinshäusern sind die Verkaufspreise aufgrund des immer kleiner werdenden Angebots weiterhin gestiegen und somit die Renditen wieder leicht gesunken. Neubauwohnhäuser mit einer durchschnittlichen Rendite von 3,5% bis 4% werden weiterhin stark nachgefragt, vor allem von Privatinvestoren und Privatstiftungen mit einem Einzelinvestitionsvolumen von  2-4 Mio. Euro.

Somit wird eine gewisse Streuung in das gesamte persönliche Anlage Portfolio gebracht.

Generell kann auch gesagt werden, dass auch für die meisten privaten Immobilieninvestoren nach wie vor die Absicherung der Mieteinnahmen zum Teil mit Kündigungsverzichten im Vordergrund steht um eine möglichst konservative Veranlagung in Immobilien zu gewährleisten.